Nehmen wir an, die Stadt wäre ein Gedicht:
das Quartier wäre ein Vers,
die Straße wäre ein Satz,
das Gebäude wäre ein Wort,
der Baustoff wäre ein Buchstabe.
Dann würden Materialien Laute bilden, dann würden Straßen Melodie und Rhythmus haben.
Dann gäbe es eine Geschichte erzählt von den Städten und deren Quartiere, dann gäbe es eine Hierarchie befolgt von den Straßen und deren Gebäude.
Dann läge die Spannung in dem Raum zwischen dem Gebauten, dann läge die Bedeutung des Einzelnen in der Summe des Ganzen.
Dann wären Materialien zugehörig zur Region, dann wären Gebäude zugehörig zur Kultur.
Dann fänden Straßen ihre Bedeutung im Kontext des Quartiers, dann fänden Quartiere ihre Bedeutung im Kontext der Stadt.
Dann würden vom Großen hin zum Kleinen gedacht, dann würde vom Kleinen hin zum Großen gebaut.